Der Fortschritt ist nicht aufzuhalten,…
Meine zweite digitale Spiegelreflexkamera/Meine dritte Digitalkamera:
Die Canon EOS 40 D
Im September 2007 wurde die Nachfolgerin der Canon EOS 30D auf den Markt gebracht – die Canon Eos 40 D.
Wie auch diesem Mal brachte dies einige Fortschritte, so waren gegenüber der nun „alten“ 30D einige neue Funktionen bereit dafür, vom erfahrenen Amateurfotografen oder semiprofessionellen Anwender ausprobiert zu werden.
Die digitale Spiegelreflexkamera ist mit einem CMOS-Sensor im APS-C-Format ausgerüstet und bietet omit bei einem Verlängerungsfaktor von 1,6 eine effektive Pixelanzahl von 10,1 Megapixel.
Dies bedeutet eine Bildgröße von 3.888 x 2.592 Pixel in den Formaten RAW und JPEG zu machen. Trotz dieser Größe sind Reihenaufnahmen von bis zu 6,5 Bilder möglich, diese Gewschwindigkeit kann für max. 75 JPEG-Bilder (Auflösung: Groß/Fein) beibehalten werden.
Die Funktionen der Canon EOS 40 D umfassen Automatik, Portrat, Landschaft, Nahaufnahme, Sport, Nachtprogramm, Programmautomatik, Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuell, Schärfentiefenautomatik und darüberhinaus sind drei weitere CUSTOM-Einstellungen möglich. Bereits bei der Auslösung können Fotoeffekte angewendet werden, diese ermöglichen etwa Schwarz-Weiß-Aufnahmen und optionale Einstellungen für diverse Filter und Tonungen.
Die Canon EOS 40 D lässt zwei Farbräume auswählen – sRGB und Adobe RGB.
(Adobe RGB ist ein größerer Farbraum als sRGB es ist somit möglich, mehr Farben darzustellen. Aus diesem Grund wird das Verwenden des Farbraumes Adobe RGB meist gerade dann empfohlen, wenn die Bilder nachher weiter bearbeitet werden. Adobe RGB wird darüber hinaus bei diversen Verlagen, Bildagenturen als Arbeitsfarbraum gewünscht. Beim Druck auf dem heimischen Tintenstrahldrucker erreicht der „Otto-Normal-Anwender“ nur selten wirkliche Qualitätssteigerungen gegenüber einem sRGB-Ausdruck. Deswegen ist bei Privatanwender meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig, den Farbraum auf Adobe RGB umzustellen. Wer aber mag, und sich mit dem Farbmanagement auskennt, hat zumindest die Möglichkeit.)
Die Kamera ist weiters mit einem 3 Zoll großen Display mit 230.000 Pixeln ausgestattet, das nicht nur die allgemeinen Erfordernisse erfüllt – wie etwa die Fotovorschau und die Darstellungen des Menüprogrammes – sondern auch für das Sucher-Echtzeitbild verwendet werden kann – dem sogenannten Live-View-Modus.
Während man bei früheren Modellen von digitalen Spiegelreflex-Kameras des öfteren eine Sensorreinigung vornehmen musste, ist nun ein selbstreinigendes System inkludiert, das beim Einschalten der Kamera durch Vibrationen den Staub vom Sensor „abschüttelt“ und somit die manchmal doch wieder unvermeidliche Sensorreinigung – vor allem bei Verwendung der Kamera in staubigen Bereichen – etwas verzögert und somit doch ein wenig länger ungetrübten Fotografiegenuss garantiert.
Wie bereits bei der Canon EOS 30D ist auch diesmal das Gehäuse aus einer leichten Magnesium-Legierung, die die Kamera robuster einhüllt als etwa das Plastik-Gehäuse anno dazumals bei der Canon EOS 400D.
Weitere Informationen über die seit April 2008 mein Heim bevölkernde „Kanone“ findet ihr auf der Informationsseite von Canon (siehe Link unten).